Übergangskompass

Das Projekt Übergangskompass Kita-Grundschule Rheinland-Pfalz fokussiert auf die Implementierung des Übergangskompasses – ein Instrumentarium, das aus dem vom IBEB und dem Bildungsministerium geförderten Modellprojekt DebÜ (Diskursive Qualitätsentwicklung bedarfsgerechter Übergänge) hervorgegangen ist. Ausgehend von dem Instrument Dokumentation im Trialog wird der Übergangskompass im Rahmen dieses Umsetzungsprojekts einer Evaluation und Weiterentwicklung unterzogen.
Zentrales Anliegen des Projekts ist es, den Übergang von der Kita in die Grundschule in Rheinland-Pfalz für jedes Kind bedarfsgerecht zu gestalten, indem die Perspektiven aller Übergangsakteur:innen (Kinder, Eltern/Sorgeberechtigte, päd. Fachkräfte, Lehrkräfte, usw.) berücksichtigt und in die Gestaltung des Übergangs einbezogen werden.
Ziele des Projekts:
• Evaluation und Weiterentwicklung von Dokumentation im Trialog unter Beteiligung des Kindes, der Eltern/Sorgeberechtigten, der Kita und der Grundschule in Verbindung mit dem Übergangskompass Kita-Grundschule Rheinland-Pfalz, der aus dem DebÜ-Projekt entstanden ist,
• Konzeption und Einleitung einer wirkungsorientierten und praxistauglichen Implementierung des Übergangskompasses Kita-Grundschule Rheinland-Pfalz ausgehend von Dokumentation im Trialog,
• Begleitung der Umsetzung der vom IBEB und dem Pädagogischen Landesinstitut (PL) entwickelten Handlungsempfehlungen.
 

Bildungsministerium stärkt Kinderrechte und fördert Übergang zwischen Kita und Grundschule

Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig übergab gleich zwei Förderbescheide an den Direktor des Instituts für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB), Prof. Dr. Armin Schneider. Mit diesen Bescheiden über eine Gesamtsumme von 540.000 Euro fördert das Land zwei Kooperationsprojekte mit dem IBEB. Beim ersten Projekt steht die Verankerung von Kinderrechten in Kitas durch Qualitätsentwicklung im Vordergrund, bei dem zweiten Projekt ein gelingender Übergang zwischen Kita- und Grundschule.

Bildungsministerin Hubig unterstreicht die Bedeutung der neuen Projekte: „Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe sind uns große Anliegen, denen wir durch die Förderung der beiden Projekte ein weiteres Stück näherkommen. Teilhabemöglichkeiten in Kitas einzurichten und fest zu verankern sowie den Übergang von der Kita in die Grundschule optimal zu gestalten – das ist entscheidend dafür, dass aus allen Kita-Kindern starke Schulkinder hervorgehen, die gut auf ihre schulische Laufbahn vorbereitet sind.“

„Wir freuen uns sehr, dass wir den von uns entwickelten Übergangskompass und dort das Instrument „Dokumentation im Trialog“ mit dem Umsetzungsprojekt in die rheinland-pfälzische Praxis bringen können und die Kinderechte der Beteiligung, der Förderung und des Schutzes in beiden Projekten praxisorientiert weiter voranbringen können“ ergänzt Schneider.

Weitere Informationen zu beiden Projekten finden Sie in unserer Pressemitteilung.